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[TIP]Schalldämpfer stopfen

Betrifft keine bestimmte Kubik-Klasse
zB. Pflege, Schmiermittel, etc.

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[TIP]Schalldämpfer stopfen

Beitragvon Paule » 26. Aug 2015 06:31

Wenn das eigene Motorrad zu laut ist liegt das mit hoher Wahrscheinlichkeit an der ausgebrannten Dämmwolle in dem Endschalldämpfer. Das ist nicht nur laut, sondern kostet auch Leistung und kann zu Schäden am Endschalldämpfer führen. Wir zeigen euch mit Hilfe von Silent Sport, wie man den Endschalldämpfer wieder fit macht.

Um die Kontrolle über den nächsten Stopftermin zu behalten ist es sehr nützlich, seinen Schalldämpfer direkt nach dem Stopfen zu wiegen. Nach diversen Fahrstunden wiegt ihr ihn unter gleichen Bedingungen erneut. Hat sich das Gewicht um mehr als 50g minimiert, ist es wieder an der Zeit das Dämm-Material zu erneuern oder zumindest nachzustopfen. Da jeder anders mit seinem Motorrad umgeht ist das die beste Methode, um den Zeitpunkt für das Auspuff Stopfen zu ermitteln. Wenn die Wolle zu stark ausgebrannt ist, kann es unter Umständen schon zu Beschädigungen im Gehäuse oder am Siebrohr gekommen sein. Wenn sich der Auspuff zu laut anhört ist es meist schon zu spät!





01: An erster Stelle steht die Demontage des End­schalldämpfers. Achtet darauf, dass dieser vor dem Arbeitsbeginn richtig gesäubert ist, einschließlich der Schrau­ben oder Nieten an den Verschlusskappen. Nachdem ihr die Schrauben entfernt oder die Nieten durchbohrt habt, ist es sinnvoll, die Front- und Endkappe sowie das Gehäuse mit einem Stift zu markieren, um beim Zusammenbau nicht durcheinander zu kommen.


02: Um die Kappen zu entfernen, ist es wichtig, NICHT mit einem Schraubenzieher oder Ähnlichem in den Löchern herum­zusto­chern und diese unter Umständen damit zu beschädigen! Nehmt einen Gummihammer zu Hilfe und klopft rundherum auf das Aluminiumgehäu­se. Die Verschlusskappe löst sich dadurch vom Gehäuse und wan­dert langsam selbstständig aus diesem heraus. Falls sich nichts tut, hilft etwas Kriechöl, das ihr in den Spalt zwischen Gehäuse und Endkap­pe sprü­hen könnt. Wichtig ist, dass ihr beide Verschlusskappen vom Ge­häu­se entfernt, um das Innenleben des Endschalldämpfers genau kontrol­lieren zu können.


03: Wenn ihr den Schalldämpfer zerlegt habt und die alte Wolle entfernt ist, führt eine genaue Sichtkontrolle der Bauteile durch. Schadhafte Wolle erkennt ihr an harten, verkrusteten Stellen. Das Siebrohr muss in einwandfreien Zustand sein und darf keine Risse aufweisen. Außerdem dürfen die kleinen Löcher darin nicht mit Ölkohle verstopft sein, ansonsten können die Schallwellen nämlich gar nicht erst in das Dämmmaterial eindringen. Bei Zweitakt-Endschalldämpfern ist das häufiger der Fall als bei Viertaktmodellen. Das Siebrohr ist bei zugesetzten Löchern gründlich zu reinigen, zum Beispiel mit einer Drahtbürste.


04: Für das Stopfen mit loser Schalldämmwolle müsst ihr wissen, welche Füllmenge für euren Schall­­dämp­fer die richtige ist. Die Füllmenge könnt ihr bequem online auf der Webseite Füllmengenrechner mit Hilfe des „Füll­men­gen­rechners“ ermitteln; dies solltet ihr natürlich bereits vor der Demontage durchgeführt haben. Sogar erfahrene Leute be­nö­tigen nur für das reine Stopfen 10 bis 15 Minuten. Bevor ihr mit der Wolle loslegt, schraubt ihr das Gehäuse lose mit zwei Schrauben an der vorderen Kappe fest, so dass man die Sieb­rohr­position noch zentrieren kann. Dieses sollte mittig sitzen.


05: Jetzt beginnt das Stopfen. Wichtig ist, dass ihr einzelne Stränge bildet und das Material nicht knotet, knüllt, verdreht oder Ähnliches. Achtet darauf, dass sich das Siebrohr zentral im Gehäuse befindet, und wickelt das Material drum herum. Das obere Ende des Siebrohrs könnt ihr für den Stopfvorgang mit Isolierband abkleben, so dass die Fäden nicht ständig dort hängen bleiben.


06: Mit einem geeigneten Gegenstand wie zum Beispiel dem langen Holzstiel eines Hammers drückt ihr die Wolle gleichmäßig durch das Gehäuse bis hin zum Boden. Das gleichmäßige Stopfen ist be­sonders wichtig, so dass im Gebrauch keine Hitzenester entstehen und die Lebensdauer des Dämmmaterials durch die sich sammelnde heiße Luft verkürzt wird. Das macht ihr so lange, bis die Wolle am oberen Ende ansteht. Die richtige Dichte habt ihr erreicht, wenn ihr die gesamte Wol­le noch circa zwei bis drei Zentimeter mit Kraftaufwand nach unten drü­cken könnt.


07: Vor dem Zusammenbau füllt ihr die Verschlusskappe von innen mit Dämmwolle und setzt sie auf das Gehäuse auf. Wichtig ist dabei, dass die Kappe nicht mit Gewalt aufgesetzt wird. Ist das der Fall, hat sich eventuell das Siebrohr mit der Kappe ver­kantet. Die Kappe sollte mit der Hand aufzusetzen sein. Unter Um­ständen helfen kleine Schläge mit dem Gummihammer, die aber ganz leicht auszuführen sind. Dreht jetzt eine Schraube (alternativ Niete) an der Endkappe für den richtigen Sitz hinein und befestigt anschließend das Gehäuse mit allen Schrauben oder Nieten, an der vorderen Verschlusskappe angefangen.





Die Alternative mit dem RE[V]PACK:

Alternativ zur losen Dämmwolle gibt es von Silent Sport das „Re[V]pack“. Das ist ein vorgefertigter Einsatz, der die passende Menge Dämmwolle enthält und entweder um das Siebrohr gewickelt oder mit Hilfe eines Papprohrs darübergestülpt wird. Welcher Einsatz für euer Modell passt, erfahrt ihr auf der Webseite Silentsport, nachdem ihr die Außenmaße eures Endschalldämpfers ermittelt habt. Mit dem „Re[V]pack“ verkürzt und vereinfacht ihr die Dauer des Stopfvorgangs (Schritte 04-07) deutlich.


Wundert euch nicht, wenn euch der Einsatz viel zu lang für den Endschalldämpfer erscheint. Ihr müsst den gesamten Einsatz über das Siebrohr ins Gehäuse drücken. Dieser Schritt erfordert unter Umständen etwas Übung und Kraftaufwand. Wenn die Verschlusskappe wieder angebracht ist und das Motorrad später seine Betriebstemperatur erreicht, verbrennt die Vlieshülle des „Re[V]pack“, wodurch sich das Dämmmaterial erst voll entfaltet, sich nach oben ausdehnt und die Kappe ebenfalls von innen füllt.

Quelle: motoXonlie.de
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